Lässt sich Decentralized Finance im Wesentlichen mit Bitcoin realisieren – ohne die Token-Ökosysteme der Smart-Contract-Plattformen? Dieser Begleitartikel zum Whitepaper „Decentralized Finance und die Zukunft des Finanzwesens" beantwortet die Frage in drei Schritten: Warum die Bitcoin-Basisschicht auch nach der aktuellen Covenant-Debatte kein allgemeines DeFi kann, welche Vertrauensannahmen die verfügbaren Brücken tragen – vom verwahrten wBTC über Föderations-Sidechains bis zu BitVM – und was die am längsten betriebene Smart-Contract-Umgebung für Bitcoin, die Sidechain Rootstock, gemessen am Analyseraster des Whitepapers tatsächlich leistet. Die Bilanz: Bitcoin-DeFi ist technisch real, beseitigt Vertrauensannahmen aber nicht, sondern verlagert sie – und bleibt ökonomisch bislang eine Nische von rund einem Promille des Sektors. Alle Marktdaten beruhen auf reproduzierbaren Datenständen mit ausgewiesenem Stichtag (08.10.2026). Version 1.1 (Oktober 2026) aktualisiert alle Marktdaten, ergänzt eine Fallanalyse Bitcoin-besicherter Betriebsmittelkredite für Mining-Unternehmen, arbeitet den Liquid-Peg-Vorfall vom September 2026 ein und erscheint erstmals auch als überarbeitete englische Ausgabe.

Link: DeFi mit Bitcoin – wie weit trägt die Basis ohne Altcoins? (PDF, Version 1.1, 34 Seiten)
English edition: DeFi with Bitcoin: Capabilities, Trust Assumptions and Real-World Applications (PDF, 32 pages, revised and expanded)
Zum zugrunde liegenden Whitepaper: Decentralized Finance und die Zukunft des Finanzwesens
Reproduzierbarkeit: Quelltexte, Abbildungsskripte und eingefrorene Datenstände beider Veröffentlichungen sind frei verfügbar: github.com/mjanda0815/defi-publikation (CC BY 4.0). Zitierfähige Archivfassung: DOI 10.5281/zenodo.21815634 (Zenodo, alle Versionen); diese Fassung 1.1: 10.5281/zenodo.23256778.
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